"WiMAX ist keine Bedrohung"

Seite 7: "WiMAX ist keine Bedrohung"

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Das kann ich Ihnen heute nicht sagen. Ich glaube nicht, dass sich in den nächsten 3 bis 4 Jahren etwas ändert. Fest steht, dass die Netzbetreiber in Deutschland dem Staat viel Geld dafür bezahlt haben, dass sie Funkfrequenzen nutzen können. Wir werden nicht die Hände in den Schoß legen, wenn jemand kommt, der kostenlos Frequenzen haben will, mit denen er das gleiche machen kann wie die Mobilfunkunternehmen. Das kann nicht sein.

Sie erwarten also eine gewisse Schonhaltung der Regulierungsbehörde Ihnen gegenüber?

Ich rede nicht von einer Schonhaltung. Aber wenn der Staat 50 Milliarden Euro aus der UMTS-Versteigerung einnimmt, dann sollte das nicht nur den Finanzminister freuen. In einem solchen Fall hat der Staat auch eine gewisse Verpflichtung denjenigen gegenĂĽber, die bezahlt haben und Lizenzauflagen zu erfĂĽllen haben.

Ihre Rechtsanwälte sind also schon in Stellung, um mögliche freie Frequenzzuteilungen für mobile Dienste zu verhindern?

Nein, das ist nicht der Fall. Aber natürlich achten wir darauf, welche Frequenzen unter welchen Bedingungen an wen vergeben werden könnten. Darüber hinaus wollen wir neue Frequenzen nutzen. Das Miltär hat einige Frequenzen im 900-Mhz-Band abgegeben. Wir haben ein Interesse daran, diese Frequenzen zu bekommen, weil wir - wie schon erwähnt - durch unsere 1800er Frequenz jahrelang im Nachteil waren. (wst)