Sechs Kurbelradios fĂĽr den Notfall im Test

Seite 3: Einzelbesprechungen

Inhaltsverzeichnis

Der etwa handgroße Quader enthält ein nicht klappbares, zeigefingergroßes Solarmodul, eine LED-Leuchte sowie ein Empfangsteil für UKW und Mittelwelle. Der Empfangsbereich drängt sich auf nur einer halben Drehung des schwergängigen Abstimmrades, was die Sendereinstellung fummelig macht. Die unbeleuchtete Analogskala erschwert die Sendereinstellung im Dunkeln, auch weil das Radio recht trennscharf ist. Der Empfang geht angesichts der nur 30 Zentimeter langen Ausziehantenne in Ordnung. Der kleine Lautsprecher gibt Sprache gut wieder, für Musik taugt er nicht.

Die drei LEDs spenden gerichtetes Licht, eine flächige Leseleuchte hat das Radio nicht, ebensowenig eine Sirene. Ein fest eingebauter Lithium-Ionen-Akku versorgt es mit Strom, ausbauen lässt er sich nur mit Werkzeug und Lötkolben.

  • lange Akkulaufzeit
  • miserable Tonqualität
  • fest eingebauter Akku

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Beim minimalistischen Radio funktionierte die Powerbank nicht und lieferte keinen Strom. Sender sucht man mit einem klapprigen Drehknopf ohne Übersetzung, was Fingerspitzengefühl und Geduld erfordert. Der Abstimmbereich reicht viel zu weit von 76 bis 108 MHz.

Der interne Akku lädt via USB-Anschluss, Solarzellen oder Kurbel. Für eine Minute Kurbeln kann man ungefähr 15 Minuten lang Radio hören.

Die Tonqualität des eingebauten Lautsprechers ist miserabel. Das ist kein Wunder, denn er ist noch kleiner als die ohnehin schon kleine Abdeckung im Gehäuse vermuten ließe. Offenbar hat der Hersteller nicht nur am Lautsprecher gespart, sondern auch am Verstärker: Auch mit hochwertigen Kopfhörern bleibt der Sound sehr dünn.

  • separates Fach fĂĽr Einwegbatterien
  • Powerbank im Test ohne Funktion
  • miserable Tonqualität

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Das Degen DE13 ist kompakt gebaut und liegt gut in der Hand. Die Frequenzeinstellung geschieht klassisch über ein Rändelrädchen mit Übersetzung, was eine recht feine Abstimmung erlaubt. Der Empfang überstreicht nicht nur das UKW- und Mittelwellenband, sondern auch Kurzwelle, wo uns auf 15 und 17 MHz der Empfang weit entfernter Stationen in verhältnismäßig guter Qualität gelang.

Das Gerät patzte als Powerbank: Der kleine, ohne Werkzeug entnehmbare Akku mit nur 320 mAh wurde beim Laden mit Strömen von 500 mA und mehr offenbar überlastet. Wir brachen den Test ab, als wir feststellten, dass der Akku bei einem Ladestrom von 1 Ampere und mehr zu überhitzen drohte. Für den Betrieb als Radio und Taschenlampe ist das Gerät allerdings gut zu gebrauchen und überzeugte durch die beste Tonqualität im Test.

  • gute Tonqualität
  • ordentlicher Kurzwellenempfang
  • schlechte Powerbank-Funktion

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Das Kurbelradio ist etwa handgroß und läuft außer mit einem eingebauten Akku (18650) auch mit drei AA-Zellen, die allerdings nicht geladen werden und zugeschaltet werden müssen. Auf der Oberseite thront ein klappbares Solarmodul, das auf seiner Unterseite eine Leseleuchte enthält.

Das Radio hat zwei Einschalter: Schiebt man den auf der linken Seite nach oben, leuchtet die LED-Taschenlampe, zieht man ihn nach unten, brĂĽllt eine Sirene los. Wer danach noch nicht taub ist, schaltet mit dem Schiebeschalter rechts das Radio ein. Da der Abstimmknopf mit einer halben Umdrehung die Frequenzbereiche ĂĽberstreicht, muss man ihn mit zarter Hand verstellen.

Der UKW-Empfang gefällt wegen der längeren Antenne gut, der Klang wegen der Zwergenlautsprecher erwartbar dünn, aber für Gesprochenes ausreichend.

  • separates Fach fĂĽr Einwegbatterien
  • Alarm zu leicht auslösbar
  • Akku fest eingebaut

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Das Renkforce-Radio hat keine Drehknöpfe, sondern nur Drucktaster. Das einzige, was man bei diesem Gerät dreht, ist die etwas schwergängige Kurbel zum Stromerzeugen. War der Akku tiefentladen, mussten wir das ganze vier Minuten tun, bevor das Radio einen Muckser von sich gab. Es ist das einzige im Testfeld mit Uhr und einem Sendersuchlauf, der bei Sendern mit starkem Signal automatisch einrastet. Ungünstig ist, dass das Radio bei versehentlich längerem Druck auf einen Taster mit lautem Alarmton losbrüllt. Besonders beim Transport kann das schnell passieren, wenn man den Taster für die Tastenverriegelung nicht drückt.

Der Empfang war auf UKW okay, auch wenn das Radio nicht besonders empfangsempfindlich ist. Der winzige Lautsprecher klingt arg dosig und ist kein Ohrenschmaus.

  • Uhrzeitanzeige
  • schwergängige Kurbel
  • Alarm zu leicht auslösbar

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Das Ubeiyi-Radio empfängt auch den in Europa nicht genutzten NOAA-Bereich und ist wie die meisten Notfallradios auch unter anderen Namen erhältlich, aber dann teils ohne NOAA-Warnfunk. Der UKW-Empfang ist passabel, auf Mittelwelle war dagegen nicht viel zu holen. Überraschend gut gefiel angesichts des kleinen Lautsprechers der Klang.

Als Powerbank eignet sich der eingebaute Akku weniger, da sich hieraus nur rund 700 Milliamperestunden entnehmen lassen. Mit dem langen Arm der Kurbel lässt sich relativ leicht Strom nachtanken. Das klappbare Solarmodul eignet sich zumindest für die Erhaltungsladung des eingebauten Akkus. Weniger gefallen hat uns, dass sich der gesamte Empfangsbereich auf nur einer halben Umdrehung des Frequenzwahlknopfes drängt, also sehr spitze Finger beim Sendersuchen nötig sind.

  • ordentliche Tonqualität
  • fummelige Sendersuche
  • Alarm zu leicht auslösbar

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