Flüstern 2.0
Straffe Sitze mit ordentlicher Konturierung runden das Komfort-Kapitel ab. Kombi-Fahrer erhalten mit einem maximalen Laderaumvolumen von 1530 Litern bei umgeklappten Lehnen zwar keinen Spitzenwert, aber doch ein segmentübliches Angebot. Von einer guten Raumnutzung zu sprechen, wäre allerdings übertrieben, denn mit einer Länge von 4,91 m ist der Insignia Tourer so lang wie ein BMW 5er. An das überragende Raumangebot eines etwas kürzeren Skoda Superb reichen beide bei weitem nicht heran.
Gutes Navi
Das Navigationssystem wurde im Rahmen des jüngsten Facelifts 2013 renoviert. Die Anlage erfordert etwas Eingewöhnung, ist aber, wenn man den Dreh einmal beherrscht, recht simpel zu bedienen. So gibt man nicht zuerst die Stadt und dann die Straße ein, sondern tippt zunächst die Adresse mit Straße und Ort in die Maske. Dann geht der Rechner auf die Suche und macht entsprechende Vorschläge. Nachteil ist, dass das System bei einem Vertipper nicht immer den richtigen Straßennamen erkennt, während andere Navis bereits nach Eingabe der ersten Buchstaben Vorschläge macht, was die Handhabe erleichtert, falls man die Schreibweise der Straße nicht genau kennt. Dafür spricht der Touchscreen schnell an, und es gibt einen digitalen Reiseführer dazu. Für 1200 Euro Aufpreis in der Ausstattung Edition ein sehr faires Angebot. Opel liefert gegen 235 Euro Aufpreis ein 8-Zoll-Diplay im Zentralinstrument, das nicht nur sämtliche Bordcomputer-Werte ausspuckt, sondern variabel in der Darstellung ist und beispielsweise auch Navigationshinweise anzeigen kann.
Ab 32.215 Euro gibt es den Insignia 2,0 CDTi mit dem neuen Diesel. Das Basismodell Selection wird in Verbindung mit dem neuen Diesel nicht angeboten, der Kunde muss mindestens zur ohnehin empfehlenswerten Ausstattung Edition greifen. Die bringt alles Wesentliche mit und lässt sich sinnvoll erweitern.