VW Passat: Neue Generation im Fahrbericht

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Am beliebtesten bei den Käufern wird wohl auch in Zukunft der 140 PS starke 2.0 TDI sein. Seit der Umstellung auf Common-Rail ist er deutlich kultivierter und tritt weniger abrupt auf. Der Einsatz des Turboladers ist nun harmonischer, wobei manche den Punch der älteren Motoren mit Pumpe-Düse-Einspritzung durchaus vermissen werden. Dabei ist der Neue keineswegs behäbiger; die Kraft setzt eben nur harmonischer und gleichmäßiger ein. Schon bei niedrigen Drehzahlen ist ordentlicher Durchzug vorhanden, mit dem 140-PS-TDI ist man jederzeit gut motorisiert. Überzeugend ist auch die angenehme Laufruhe selbst bei höheren Geschwindigkeiten. Das optionale Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe DSG harmoniert bestens mit dem Antrieb und ermöglicht dank zügiger, sanfter Schaltvorgänge äußerst komfortables Reisen. Der Turbodiesel kommt laut Hersteller mit durchschnittlich 4,6 l/100 km aus und emittiert 119 g/km. In Kombination mit dem DSG sind es 5,2 Liter beziehungsweise 135 g/km CO2.

Eine gelungene Mischung aus Komfort und Dynamik bietet die adaptive Fahrwerksregelung DCC. Sie kostet 1070 Euro Aufpreis. Die elektronisch steuerbaren Dämpfer werden hier permanent an den jeweiligen Untergrund und die aktuelle Fahrsituation angepasst. Zusätzlich kann der Fahrer zwischen den Programmen „Normal“, „Sport“ und „Comfort“ wählen. Selbst bei sportlicher Kurvenfahrt hält der Passat tadellos die Spur, nur in Ausnahmefällen muss das ESP eingreifen. Dazu gibt es eine präzise und exakt arbeitende Lenkung.