Unter Erfolgsdruck
Wenig zu beanstanden gibt es am durchaus straffen, aber nicht unkomfortablen Fahrwerk, obwohl hinten nur eine Verbundlenkerachse verbaut wird. Die Mehrlenker-Hinterachse ist den Allrad-Modellen vorbehalten. Tipp: Nehmen Sie nicht mehr als 17-Zoll-Felgen. Größere Formate spüren fast jede Bodenwelle auf. Die Lenkung dürfte gerne etwas präziser ansprechen, der Schaltung fehlt eine Prise Exaktheit.
Finanziell weiterhin hoch interessant
19.940 Euro verlangt Nissan für den kleinsten Benziner und bei 21.890 Euro für den 110-PS-Diesel. Letzterer liegt auf den Cent genau auf Augenhöhe mit dem gleich starken Skoda Yeti 2.0 TDI. Beim Qashqai gibt es aber schon in der Basis eine Klimaanlage, ein CD-Radio und einen Tempomat mit Lenkradfernbedienung. Möchte man den VW Tiguan als 2.0 TDI haben, werden saftige 26.675 Euro fällig. Diese Summe reicht locker, um den Qashqai 1.5 dCi mit der sehr empfehlenswerten Acenta-Ausstattung zu bekommen. Sie lässt kaum Wünsche offen: 17-Zoll-Aluräder, Einparkhilfe vorne und hinten, der variable Ladeboden, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung vorne, eine Verkehrszeichenerkennung und eine Spurhalteassistent. Kostenpunkt: 24.850 Euro. Wir würden noch das gute Navi inklusive Rückfahrkamera für 800 Euro ordern, ebenso Metallic-Lack für 550 Euro. Mehr geht auch gar nicht, sodass wir unter dem Strich bei 26.100 Euro landen. Am Preis dürfte der Erfolg des neuen Nissan Qashqai jedenfalls nicht scheitern.