Skoda Fabia RS: Neues Topmodell mit 180 PS

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Wie seine Konzerngeschwister ist auch der Fabia RS ausschließlich mit Siebengang-DSG erhältlich. Das Doppelkupplungsgetriebe ermöglicht äußerst zügige und sanfte Gangwechsel und harmoniert insgesamt gut mit dem kleinen Skoda. In der S-Stufe kann der Motor auf knapp 7000 Touren hochgedreht werden. Wie schon im Fahrbericht des Polo GTI bemängelt, hält das DSG die Gänge sehr lange, bevor hochgeschaltet wird – auch bei gleich bleibender Geschwindigkeit. Das ist nicht immer ideal und sorgt zudem für eine unnötig laute Geräuschkulisse. Gangwechsel von Hand sind über den Schalthebel möglich. Paddles am Lenkrad werden in Deutschland voraussichtlich Aufpreis kosten.

Der Fabia RS verfügt serienmäßig über ein straff abgestimmtes Sportfahrwerk, welches für eine gute Straßenlage und somit echten Fahrspaß sorgt. Auf schlechten Straßen, wie wir sie auf unseren Testfahrten in Tschechien immer wieder antrafen, kann es dann und wann aber auch etwas holprig für die Insassen werden. Vom Golf GTI bekannt ist das elektronische Quer-Sperrdifferenzial XDS. Erkennt das System, dass das kurveninnere Rad der angetriebenen Vorderachse zu sehr entlastet wird, wird es aktiv abgebremst. Dadurch wird ein Durchdrehen des Rades verhindert und die Traktion insgesamt verbessert. Die Lenkung des Fabia RS arbeitet angenehm direkt und bietet eine gute Rückmeldung.

Zu den deutschen Händlern kommt der neue Fabia RS im September 2010. Mit welcher Serienausstattung und vor allem zu welchen Preisen der Sportflitzer dann zu haben ist, steht momentan noch nicht fest. Der VW Polo GTI ist ab 22.500 Euro zu haben, der Seat Ibiza Cupra kostet mindestens 23.390 Euro. Wahrscheinlich ist, dass der Fabia RS beide preislich etwas unterbieten wird.