S 400 BlueHybrid: Mercedes verrät Details zum sparsamen Luxusliner

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Ein neuer Zylinderkopf, andere Kolben sowie eine modifizierte Nockenwelle mit anderer Steuerung steigern die Leistung des Serienmotors um 7 PS auf 279 PS – bei gleichzeitig reduziertem Kraftstoffkonsum. Eine zusätzliche Wirkungsgradverbesserung erreicht der S 400 BlueHybrid durch die Verschiebung des Betriebspunkts des Verbrennungsmotors. Denn die intelligente Elektronik erkennt die jeweilige Situation, beispielsweise eine entspannte Autobahnetappe, und verschiebt automatisch den Lastpunkt des Verbrennungsmotors hin zu einem geringeren Verbrauch.

Wie der S 350 besitzt das Auto die Siebenstufenautomatik 7G-Tronic. Im Wandlergehäuse zwischen der Automatik und dem Ottomotor ist der kompakte, scheibenförmige Elektromotor platzsparend eingebaut. Es handelt sich um einen Drei-Phasen-Drehstrom-Permanentmagnet-Elektromotor als so genannter Außenläufer, der bei 120 Volt Betriebsspannung eine Maximalleistung von 15 kW (20 PS) und ein Startdrehmoment von 160 Newtonmetern entwickelt. Vor allem aber hilft er, Kraftstoff zu sparen. Außerdem unterstützt er den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen, was als Boost-Effekt spürbar wird.

Der E-Motor fungiert zugleich als Startergenerator und ersetzt so herkömmlichen Anlasser und Lichtmaschine. Das Hybridmodul ermöglicht eine Start-Stopp-Funktion, die den Motor bereits abschaltet, wenn der Wagen langsamer als 15 km/h rollt, zum Beispiel vor der Ampel. Wenn es weitergeht, startet der Elektromotor das Haupttriebwerk sofort und nahezu unmerklich, verspricht Mercedes. Dies geschieht unmittelbar nachdem der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt oder wenn er das Gaspedal betätigt.