Mercedes B-Klasse: Zweite Auflage im Fahrbericht

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Der gefahrene B 200 CDI war mit einem Sportfahrwerk versehen, welches den Wagen um 15 Millimeter tiefer legt. Das mag schick aussehen, zum eher komfortablen Anspruch der B-Klasse passt es aber nicht so recht. Die sportliche Auslegung poltert übertrieben straff über Querfugen und reicht diese an die Insassen weiter. Auch die mitgelieferte Direktlenkung muss nicht sein, schon mit der serienmäßigen elektromechanischen Servolenkung lässt sich die B-Klasse exakt durch Kurven zirkeln.

Mercedes selbst gibt für den B 200 CDI einen Verbrauch von 4,4 l/100 km an. Nach 60 Kilometern auf Autobahnen und Landstraßen erreichten wir 4,9 Liter, selbst nach einem darauf folgenden forcierten Ausflug über Landstraßen standen nur 5,5 Liter auf der Anzeige. Weniger angenehm ist der Blick in die Preisliste: Der B 180 steht dort mit 26.001,50 Euro vermerkt, für den B 200 CDI müssen mindestens 29.810 Euro überwiesen werden. Immerhin gibt es dafür eine gute Serienausstattung. Immer an Bord sind eine manuelle Klimaanlage, vier elektrische Fensterheber, ein CD-MP3-Radio mit USB-Anschluss, Tagfahrleuchten, Müdigkeitswarner sowie als besonderer Clou ein System zur Vermeidung von Auffahrunfällen. Es warnt den Fahrer optisch und akustisch, um bei Bedarf eine punktgenaue Bremsung einzuleiten.