Mercedes B-Klasse: Zweite Auflage im Fahrbericht

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Auf die erste Testrunde ging es mit dem Basismodell B 180. Der 122 PS starke Benziner wird ab Werk mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe, einem Start-Stopp-System und einer Schaltpunktanzeige geliefert. Der billigste B überzeugt mit großer Laufruhe, sportliche Fahrleistungen kann man nicht erwarten. Weil das maximale Drehmoment von 200 Nm bereits ab 1250 Umdrehungen bereitsteht, kann der Wagen schaltfaul bewegt werden. Die Schaltung lässt sich leichtgängig und exakt bedienen, einzig die Wege könnten noch etwas kürzer sein. Das Serienfahrwerk ist straff, aber ausreichend komfortabel abgestimmt.

Der zweite Testwagen war ein B 200 CDI mit 136 PS. Die Schaltarbeit übernahm in diesem Wagen das neue Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT mit sieben Gängen. Bedient wird es über einen Hebel am Lenkrad. Es harmoniert gut mit dem kräftigen Diesel, der ab 1600 Touren ein maximales Drehmoment von 300 Nm liefert. Das 7G-DCT passt sich den Anforderungen des Fahrers an: Möchte man zügig überholen, gibt es höhere Drehzahlen, beim Dahingleiten mit 130 km/h bleibt das Niveau unter 2000 Touren. Oberhalb von diesem Tempo treten auch Windgeräusche dominanter hervor.