GM, Ford und Chrysler vor dem US-Senat

Seite 4: GM, Ford und Chrysler vor dem US-Senat

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Geld gegen Verpflichtungserklärung
Es scheint so, als ob in den USA in diesen Tagen eine ähnliche Entwicklung stattfindet wie in Deutschland. Die Bereitschaft, gefährdete Autobauer finanziell zu unterstützen, sinkt offenbar, selbst unter den Demokraten mehren sich die Gegner. Die New York Times provozierte gestern mit einem Kommentar, der den Titel „Lasst Detroit bankrott gehen“ trug. Demnach wäre es in einem überwachten Konkurs möglich, dass die Regierung die Konkurrent- und Überlebensfähigkeit der Autobauer erneuern könnte, anstatt ihr Schicksal mit einem 25-Milliarden-Scheck zu besiegeln, der eigentlich kein wirklicher Rettungsplan ist. Autor des Kommentars war übrigens der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney. In den nächsten Tagen und Wochen werden wohl einige hinzukommen, die sich trauen, das Ungeheuerliche auszusprechen. (ggo)