Ford Galaxy und S-Max: Facelift im Fahrbericht

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Große Unterschiede zu den Vorgängern kommen zwar nicht direkt sichtbar, aber umso spürbarer zur Geltung. Neu bei den Benzinern ist der so genannte EcoBoost-SCTi-Motor, den wir im S-Max ausprobiert haben: Aus zwei Litern Hubraum holt der Aluminiummotor mittels Turbolader, Hochdruckeinspritzung und variabler Ventilsteuerung stolze 203 PS bei 6000 Touren. Serienmäßig wird die Maschine mit einem Doppelkupplungs-Getriebe (DKG) kombiniert, das bei Ford "PowerShift" heißt und ebenfalls erstmals in den Vans zum Einsatz kommt. Das Sechsgang-DKG arbeitet so ruckfrei, dass wir keine Veranlassung sehen, in den manuellen Modus zu wechseln, um die Gänge sequenziell selbst zu schalten.

Der starke Benziner passt gut zum sportlichen S-Max. Er beschleunigt druckvoll vom Start weg und erreicht nach 8,5 Sekunden Tempo 100, bei der Spitze steht die Tachonadel auf über 220 km/h. Laut Hersteller soll der Antrieb mit 8,1 Liter Verbrauch und 189 Gramm CO2 pro Kilometer sparsamer und sauberer sein als der 2,3-Liter-Vorgänger mit 160 PS. Der hat sich in Verbindung mit einer Wandlerautomatik 9,7 Liter gegönnt beziehungsweise 232 Gramm CO2 emittiert.

Neben dem EcoBoost-Aggregat bietet Ford auch die bekannte Zweiliter-Maschine mit 145 PS an, die auch als ethanolfähige Flexifuel-Variante bestellt werden kann. Dafür hat die Diesel-Palette frische Zweiliter-Maschinen zu bieten, die 115, 140 und 163 PS leisten. Um die Euro-5-Norm zu erfüllen, wurden unter anderem der Einspritzdruck von 1800 auf 2000 bar erhöht und ein schneller ansprechender Turbolader verbaut.