Evolutionsforschung: der Golf VI auf dem Prüfstand
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Nicht alle DSG-Versionen sparen
Der günstige Verbrauch wird durch einen Gang mehr und einige weitere Verbesserungen des Siebengang-DSGs erreicht. So verbraucht die DSG-Version nur 6,0 Liter, während der angekündigte Sechsgang-Handschalter 6,3 Liter braucht. Bei den noch drehmomentstärkeren Aggregaten wie dem 2.0 TDI mit 140 PS und 320 Newtonmeter ist VW auf das Nasskupplungs-DSG mit sechs Gängen angewiesen. Hier braucht die DSG-Version mit 5,4 Liter deutlich mehr als der Sechsgang-Schalter mit 4,9 Liter Verbrauch.
Leiser – nicht nur durch die Motoren
Die Ablösung der Pumpe-Düse-Aggregate durch leisere Common-Rail-Diesel trägt einiges zur Verbesserung des Geräuschkomforts bei. Doch noch leiser ist unser 1.4 TSI. Hier muss man schon aufpassen, dass man den Anlasser nicht zweimal betätigt, so geräuscharm bleibt es im Interieur. Dafür ist außer dem Motor auch die Geräuschdämmung verantwortlich. Hier hat sich wirklich etwas getan: Eine spezielle Schallschutzfolie in der Frontscheibe dämmt Geräusche ebenso ab wie die dickeren Seitenscheiben und verbesserte Gummidichtungen an Türen und Fenstern. Außerdem sorgen anders geformte Außenspiegel für weniger Windgeräusche. Leiser abrollende Serienreifen und neue Motorlager tun das ihrige zum aeroakustischen Fortschritt.
Fahrwerk: Wie gehabt, aber optional mit DCC
In punkto Fahrwerk gibt es beim Basis-Golf wenig Neues. Nach wie vor hat das Auto vorne eine McPherson-Federbeinachse und hinten eine Vierlenkerachse sowie Querstabilisatoren vorn und hinten. Optional gibt es jedoch nun das aus dem Scirocco bekannte DCC-Fahrwerk mit automatisch geregelten Stoßdämpfern.