Eicma: Großroller und Hightech im Trend

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Die vielversprechenden amerikanischen Hersteller reiner Elektrokräder wie Brammo oder Zero sind auf der Eicma anwesend, können aber keine Durchbrüche zeigen, weil es die technisch nicht gibt. Es steht dort Bekanntes, manchmal leicht überarbeitet. Das muss nichts Schlechtes heißen, denn die Brammo Empulse mit ihren großen, wassergekühlten Akkupacks kommt dem klassichen Landstraßen-Roadster schon recht nahe, wenn man den Aktionsradius entsprechend beschränkt.

Im aktuellen Technikrahmen arbeiten die Konstrukteure viel an Park-Konzepten, wie es Quantya angefangen hat: Leise Elektromotorräder können mit heutiger Technik zum Beispiel nahe an Wohngebieten über Dreckpisten heizen oder durch Karthallen sliden, eben weil sie viel leiser sind als die sonst dafür üblichen Brutalo-Einzylinder. Die komplexe Ladestandslogistik übernimmt der Betreiber. Auf diesem freizeitlichen Einsatzgebiet tut sich vor allem die sehr hochwertig und mit Sachverstand gemachte KTM Freeride E hervor, die im Frühjahr jetzt mit einem Jahr Verspätung wirklich in den Verkauf gehen soll. (cgl)