Erweiterte Realität
Microsoft will die ersten Exemplare seiner Hololens-Brille ausliefern. 2016 wird sich zeigen, ob die neue Gerätegeneration endlich den Durchbruch für Augmented Reality bringt.
Die Überraschung war gelungen: Als Microsoft im Januar 2015 seine Hololens erstmals der Öffentlichkeit präsentierte, reagierte die Geek-Welt verzückt. Denn die Videobrille projizierte computergenerierte Bilder geschickt in die Augen des Betrachters, sodass die virtuellen Objekte verblüffend gut mit der realen Umgebung verschmolzen. Ihr integrierter Kinect-Sensor ermöglicht gleichzeitig eine Gestenerkennung, sodass der User virtuelle Objekte greifen, durch die Gegend schieben oder sogar werfen konnte.
Seit dem 6. Oktober 2015 nimmt Microsoft nun „Bewerbungen“ für den Kauf einer Entwicklerversion der Hololens entgegen. Die ersten Exemplare sollen noch im ersten Quartal 2016 rausgehen. Der Preis liegt allerdings bei 3000 US-Dollar. Wer sie bestellt, muss also entweder ein wirklicher Geek sein oder ein Profi, der sich gute Geschäfte mit der Augmented Reality erhofft.