Strom aus jeder Steckdose
Ohne geht‘s nicht: Ein Reiseadapter darf im Ausland nicht fehlen. Es gibt sie mittlerweile mit USB-C-Ladefunktion. Wir testen zehn Exemplare am iPhone, iPad und MacBook.
In der EU haben wir mittlerweile fast überall gleiche Steckdosen (Typ C und F). Doch kommt man nach England, trifft man bereits auf flache Outlets mit drei eckigen Kontakten (Typ G). In den USA und Japan sind die zwei Kontakte flach und liegen parallel zueinander (A, B), während Australien und China die zwei platten Zungen jeweils um 45 Grad in unterschiedliche Richtung verdrehen (Typ I). In Hotels gibt es meistens Universalsteckdosen im Badezimmer, um den Rasierapparat betreiben zu können; andernorts – für iPhone, iPad oder MacBook – muss man sich jedoch häufig eines Adapters bedienen. Welche wichtigen Reiseländer welche Steckertypen verwenden, zeigt die Tabelle rechts. Es gibt aber viele Länder auf der Erde, etwa Belgien, die Schweiz, Israel oder das südliche Afrika, in denen noch andere Steckdosen verwendet werden.
Die getesteten Reiseadapter eignen sich alle für die vier wichtigsten Steckertypen A, C, G und I, was mehr als einhundert Staaten umfasst. Bei den meisten Kandidaten holt man die gewünschten Anschlüsse mit einem Schieber nach vorne, während die anderen im Gehäuse verbleiben. Einen Vertreter mit einem Set von Wechselsteckern haben wir hinzugenommen. Zwei Kandidaten besitzen lediglich USB-Ausgänge und eignen sich somit nicht für Geräte mit Wechselstrombedarf. Die anderen können Sie nicht nur in ausländische Steckdosen einstecken, sondern sogar mit fremden Gerätesteckern (ebenfalls A, C, G und I) nutzen.