Platte putzen
Apple knausert in der Basisausstattung seiner Macs seit jeher mit SSD-Speicher. Dieser füllt sich oft schneller, als einem lieb ist. Wird er knapp, bremst dies macOS aus. Unsere 20 Tipps zeigen, wie Sie auf Ihrem Mac wieder Platz schaffen.
Apple und die Speicher-Upgrades – ein ewiges Problem: Die nach wie vor knapp bemessene Grundausstattung bei MacBook Air, Mac Mini und iMac mit einer 256-GByte-SSD erscheint kaum noch zeitgemäß. Apple verlangt für mehr Speicher satte Aufpreise, späteres Aufrüsten ist nicht vorgesehen. Selbst die 512 GByte Basisspeicher der Profi-Modelle sind alles andere als üppig.
Eine randvolle SSD bremst den Mac spürbar aus, da macOS Platz benötigt, um selten genutzte Arbeitsspeicherinhalte auf die SSD auszulagern (seit macOS 11 Big Sur im versteckten Volume /System/Volumes/VM). Das geschieht immer dann, wenn aktive Systemprozesse, Anwendungen und Dokumente nicht mehr ins RAM passen. Immerhin hat Apple die Ausstattung aller Basismodelle mittlerweile auf 16 GByte verdoppelt und spendiert Pro-Modellen mit M4-Chip mindestens 24 GByte. Das reduziert das Auslagern und schont die SSD. Mehr RAM ermöglicht zudem das Caching häufig genutzter Dateien, was die Systemleistung zusätzlich verbessert.