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Seite 5: Software-Beigaben

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Das Abspielen von Videos klappt so, wie man es von einem Smartphone mit vier Kernen erwarten wĂĽrde: ruckelfrei. Der Player erlaubt sogar, das Video in einem Fenster ĂĽber einer anderen App laufen zu lassen. Verdeckt es einen wichtigen Teil der App, schiebt man es einfach an eine andere Stelle. Beim Aufruf der Kamera-App beendet sich der Player.

Der MP3-Player dürfte Musikfreunden gefallen: Er unterstützt Playlisten und sein Equalizer bietet vielfältige Möglichkeiten zur Klangbeeinflussung. Das Headset bringt für ein beigelegtes ungewöhnlich kräftige Bässe und klare Höhen. Auch einen eigenen Musik-Streaming-Dienst bietet Samsung nun an: Bei Music Hub hat man für 10 Euro monatlich Zugriff auf 19 Millionen Songs – aber alle anderen Dienste sind natürlich auch nutzbar.

Die mit Android 4.0 eingeführte Beam-Funktion – das Übertragen von URLs oder kurzen Textschnipseln per NFC – hat Samsung aufgewertet. Hält man zwei S3 aneinander, kann man auch größere Dateien übertragen, etwa Videos oder Musikstücke. Mit anderen NFC-Telefonen klappt das allerdings nicht.

Das Galaxy S3 setzt sich nicht nur von seinem Vorgänger, sondern auch von allen anderen Android-Smartphones ab – durch den schnellen Prozessor, das Spitzen-Display, die schnelle Kamera und die Software-Beigaben. Es ist dabei leicht, heizt sich nicht übermäßig auf und liefert eine ordentliche Laufzeit. Ob man es noch als handlich empfindet, bleibt letztlich Geschmackssache.

Die Bedienung – vor allem in den Tiefen des Einstellungsmenüs – bleibt jedoch unübersichtlich wie eh und je. Apple-Fans dürfte Samsung daher nicht überzeugen können, alle anderen finden im Galaxy S3 das derzeit beste Android-Smartphone.

Siehe dazu:

  • Technische Daten des Galaxy S3 in der Handy-Galerie

(jow)