Ziviler Geländegänger: Erste Bilder vom Mercedes GLK
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Vierzylinder-Diesel mit AdBlue-Einspritzung
Für den Vortrieb sorgt ein Vierzylinder-Diesel mit 2,2 Liter Hubraum und 170 PS. Das Aggregat ist damit ebenso stark wie der Motor des C 220 CDI, doch besitzt er eine Common-Rail-Einspritzung der vierten Generation mit einem Einspritzdruck von nicht weniger als 2000 bar. Bisherige Systeme besitzen einen Druck von 1600 oder 1800 bar. Außerdem kommt ein zweistufiges Turboladersystem zum Einsatz. Für die Verringerung der Stickoxid-Emissionen verwendet Mercedes das Bluetec-System, das hier erstmals mit einem Vierzylindermotor kombiniert wird. Unter Mithilfe einer in den Abgaskanal eingespritzten Harnstofflösung (AdBlue) wandelt ein so genannter SCR-Katalysator (Selective Calatytic Reduction) bis zu 80 Prozent der Stickoxide in unschädlichen Stickstoff und Wasser um. So soll das Auto selbst die ab 1. September 2015 für alle Neufahrzeuge gültigen Euro-6-Grenzwerte einhalten.
Neuer 4Matic-Allradantrieb
Wie die Mitte Dezember 2007 vorgestellten neuen C-Klasse-4Matic-Modelle besitzt der GLK ein neues Allradsystem mit Zentraldifferenzial. Die neu entwickelte Lamellenkupplung darin verteilt das Antriebsmoment im Verhältnis von 45 zu 55 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse. Mit diesem Allradsystem soll ein Auto nur mehr 0,2 bis 0,4 Liter Sprit pro 100 Kilometer mehr verbrauchen als ein Front- oder Hecktriebler.