Weltpremiere: Tiguan und Passat mit Brennstoffzellen-Antrieb

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Ein weitere Neuentwicklung ist die Zero-Emission-Version des Passat Lingyu. Seine Wasserstoff-Brennstoffzelle treibt einen 120 PS starken Elektromotor an. Die Brennstoffzelle des Passat Lingyu befindet sich im Wagenboden. Das Brennstoffzellensystem entwickelt eine Spitzenleistung von 55 Kilowatt. Die bei der Umwandlung von Wasserstoff in Wasser (H2O) gewonnene Energie wird in eine Lithium-Ionen-Batterie eingespeist. Sie befindet sich unterhalb der Rücksitzbank. Der gasförmige Wasserstoff wird in einem kohlefaserverstärkten Drucktank mitgeführt.

Der Elektroantrieb entwickelt laut VW ein Drehmoment von immerhin 210 Newtonmeter. Auf der angetriebenen Vorderachse angeordnet, soll der Motor in 15 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen. Bei schneller Beschleunigung wirkt die Lithium-Ionen-Batterie unterstützend. Wird der Passat Lingyu gebremst, fließt Energie zurück in die Batterie. Entwickelt wurde der Prototyp des Passat Lingyu gemeinsam mit der Tongji-Universität, die 1907 von Deutschen als Medizinschule gegründet wurde und heute zu den renommiertesten Hochschulen Chinas zählt.

Ebenfalls an der Challenge Bibendum 2007 nimmt der neue Jetta BlueTDI teil – unter seiner Motorhaube soll der sauberste Diesel der Welt arbeiten. Dies wird durch eine starke Reduzierung der Stickoxide erreicht. Die Ingenieure aus Wolfsburg erreichen dieses Ziel durch innermotorische Maßnahmen und neue Katalysator-Technologien. Bis zu 90 Prozent weniger Stickoxide (NOx) sollen das Ergebnis sein. Wie solch ein BlueTDI aufgebaut ist und wie er sich fährt, demonstriert Volkswagen am Beispiel eines Vierzylinder-Common-Rail-TDI mit NOx-Speicherkat. Er ist im Jetta als eine von vielen Abgasmaßnahmen vorgesehen.