Unterwegs im neuen Ford B-Max mit 120 PS
Gut abgestimmt
Leider spendiert Ford dem starken B-Max nur fünf Gänge. Sie gleiten auf kurzen exakten Wegen durch die Gassen. Wirklich unangenehm laut wird der 120-PS-Motor erst bei rund 160 km/h, allerdings dominieren dann schon die Windgeräusche. Trotzdem würden wir uns einen sechsten Gang wünschen, der auch beim Kraftstoff sparen helfen könnte. Apropos Ökonomie: Die beiden Ecoboost-Motoren haben serienmäßig ein Start-Stopp-System an Bord, hinzu kommt eine Schaltanzeige mit einem winzigen Pfeil als Hinweis.
Ein Kompliment geht an die Ford-Techniker für die hervorragende Federung. Sie bietet einen nahezu perfekten Kompromiss aus straffer und komfortabeler Abstimmung, der höhere Aufbau des B-Max ist nur minimal spürbar. Prima ist auch die exakt ansprechende Lenkung, mit dem sich der Minivan fein um die Ecke zirkeln lässt. Lediglich auf der Autobahn kann es vorkommen, dass die Lenkung einigen Fahrern zu direkt anspricht.
Fair kalkuliert
Der B-Max kostet mindestens 15.950 Euro, der 120-PS-Ecoboost beginnt bei 18.350 Euro, bietet dann aber schon die bessere Trend-Ausstattung. Dennoch ist selbst hier keine Klimaanlage serienmäßig, sie kostet 1140 Euro Aufpreis. Macht 19.490 Euro, weshalb gleich der Griff zur nächsthöheren Linie namens Titanium Sinn macht. Hier ist für 20.350 Euro nicht nur die Klimaanlage inklusive, sondern auch der Fahrersitz mit Armlehne, ein Tempomat, Nebelscheinwerfer und 16-Zoll-Leichtmetallräder. Empfehlung für Sparfüchse: Der ebenfalls recht kräftige Ecoboost-Benziner mit 100 PS kostet jeweils 1000 Euro weniger.