Subaru Impreza XV 2.0D: Unterwegs im Offroad-Look

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Nach dem Anlassen des Motors fällt zunächst sein charakteristisches Laufgeräusch auf, das auch erhalten bleibt, wenn der Motor warm ist. Anders als viele Diesel klingt der Motor nie brummig. Hinzu kommt, dass der Boxer prinzipbedingt besonders laufruhig ist, denn da sich hier die Kolben gegenüberstehen, ist der Massenausgleich auch ohne Ausgleichswellen perfekt. Störende Vibrationen konnten wir in der Tat nicht feststellen.

Der Zweiliter beschleunigt bei Bedarf temperamentvoll. Mit 350 Nm Drehmoment, die zwischen 1800 und 2400 U/min anliegen, geht es sportlich voran. Schon unter 1500 U/min entwickelt das Auto spürbar Schub, sodass man im Stadtverkehr selten über 2000 Touren benötigt. Den Sprint auf Tempo 100 schafft das Auto in glatt neun Sekunden. Für ein Stadttempo von 50 km/h reicht normalerweise der vierte Gang. Das Sechsgang-Getriebe hat etwas lange Wege. Beim Schalten vom zweiten in den dritten Gang hakelte das Getriebe im Testwagen ein wenig. Für den Diesel im Impreza XV wird, im Gegensatz zum Benziner, keine Automatik angeboten.

Den Verbrauch des Zweiliterdiesels in Kombination mit der Sechsgangschaltung gibt Subaru mit 5,8 l/100 km an. Das klingt nicht schlecht, doch im Konkurrenzvergleich liegt der Wert eher hoch: Ein VW Golf 2.0 TDI 4motion schluckt laut Hersteller nur 5,5 l/100 km und ein Audi A3 2.0 TDI quattro gar nur 5,0 l/100 km. Diese Werte haben mit der Praxis wenig zu tun. Auf unseren Fahrten mit dem Subaru verbrauchten wir 7,3 l/100 km. Ăśber ein Start-Stopp-System verfĂĽgt der XV nicht.