Sauber und effizient: Der Smart Fortwo mit Elektroantrieb im Test
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Nur zwei Euro pro 100 Kilometer
Ein interessanter Aspekt des Smart ed sind seine geringen Energiekosten. In London gibt es mehrere öffentliche Smart-Ladestationen, bei denen die Stromabnehmer derzeit nichts bezahlen müssen. Wird der Strom allerdings einer normalen Steckdose entnommen, fallen Kosten von auch nur etwa zwei Euro pro 100 Kilometer an. Nicht nur hinsichtlich der Umwelt, auch bei den Energiekosten ist der Smart ed also deutlich im Vorteil gegenüber den normalen Verbrennungsmotorvarianten.
Teures Leasingangebot
Ein günstiges Angebot ist der Smart ed aber dennoch nicht. Die DaimlerChrysler-Marke bietet ausschließlich die Möglichkeit, den Elektrowagen für 400 Britische Pfund im Monat zu leasen. Umgerechnet sind das fast 600 Euro. Das Leasing für einen normalen Smart kostet hingegen nur etwa 220 Euro. Die E-Version kann sich aber für Nutzer rechnen, die sich täglich im Londoner Innenstadtverkehr bewegen. Im Zentrum der englischen Hauptstadt wird nämlich für alle Fahrzeuge eine Tagesmaut von umgerechnet 12 Euro erhoben. Diese „congestion charge“ entfällt jedoch für Elektrofahrzeuge. Über den Leasingzeitraum von vier Jahren kann man also bis zu 10.000 Euro an City-Maut sparen. Und angesichts der geringeren Energiekosten muss man für den gesamten Unterhalt eines Elektro-Smarts also in etwa so viel bezahlen wie für eine Verbrennungsmotor-Variante.
Vorbote einer künftigen Serien-Version
Derzeit ist die Elektro-Smart-Serie nur ein Kleinflotten-Testlauf. Mehr als die 100 Fahrzeuge wird es nicht geben, obwohl die Nachfrage deutlich höher ist. Doch die Stromvariante des Fortwo ist keine Sackgasse. Bereits in wenigen Jahren will Smart mit einem neuen Elektro-Mobil antreten, dass dann auch in Serie gebaut werden soll. Wir bleiben gespannt.