Unter der Tarnkappe

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Hier im deutsch-französischen Grenzgebiet nimmt von den getarnten Prototypen auf letzter Erkundungstour niemand groß Notiz. Ein paar Kinder und Jugendliche blicken sich bei Ortsdurchfahrten um, die betagte Wohnbevölkerung kann sich für die künstlich verunstalteten Kleinwagen kaum erwärmen. Auch im Innern des Opel Corsa E lässt sich auf den ersten Blick nichts erkennen. Schwarze Tarnmatten geben den Blick des Betrachters auf nichts frei.

Vor der Weiterfahrt werden die Matten des Prototyps nach oben umgeklappt. Von den neuen Standards im Innenraum ist abseits der unverkleideten Oberflächen jedoch wenig zu erkennen. Die Mittelkonsole mit dem großen Multifunktionsbildschirm und die umliegenden Schaltermodule kennt man bereits vom Adam. Und auch die Instrumente lassen trotz des neuen Zentraldisplays zwischen Drehzahlmesser und Tacho vermuten, dass der Opel Corsa sich mit dem hohen Detailniveau des VW Polo schwer tun dürfte.

Für Sicherheit sollen beim Corsa E eine Reihe neuer Assistenz- und Sicherheitssysteme sorgen. So gibt es unter anderem Spurhalte- und Totwinkelassistent, Einparkautomatik, optionales Xenonlicht und ein City-Notbremsassistenten. Preislich, so ist als Opelkreisen zu erfahren, dürfte sich im Vergleich zum aktuellen Modell trotz des höheren Ausstattungsniveaus kaum etwas tun. Das dürfte vor allem in der harten Konkurrenzsituation begründet sein. Der aktuelle Opel Corsa startet bei 11.890 Euro für die dreitürige 70-PS-Version. (fpi)