Peugeot RCZ HDi FAP 163: Coupé für Vielfahrer
Günstiger Verbrauch
Alle Versionen des RCZ sind Fronttriebler, und da drehen die Vorderräder bei glatter Fahrbahn schon mal durch. Gravierende Traktionsprobleme konnten wir aber nicht ausmachen, und so haben wir den Allradantrieb nicht vermisst – auch wenn man im Winter nicht ganz so schnell von der Ampel wegkommt wie ein Audi TT mit quattro-Antrieb. Wer glaubt, dass der frontgetriebene Peugeot weniger verbraucht als der allradgetriebene Audi, täuscht sich allerdings: Der RCZ 2.0 HDi benötigt mit 5,3 Liter auf 100 Kilometer im Messzyklus genau gleich viel. Das sparsamste Diesel-Coupé über 150 PS ist derzeit der BMW 120d mit 4,7 Liter. Der Mégane Coupé mit 160-PS-Diesel schluckt nach Herstellerangaben schon 5,9 Liter. In der Praxis benötigten wir mit unserem Testwagen durchschnittlich 7,4 Liter auf 100 Kilometer.
Rund 6000 Euro günstiger als Audi TT 2.0 TDI
Der RCZ HDi FAP 163 kostet 29.450 Euro – unterschiedliche Ausstattungen gibt es nicht. Im Vergleich zum Audi TT 2.0 TDI quattro spart man über 6000 Euro. Andere Konkurrenten liegen schon etwas weiter ab vom Schuss, da sie näher an ganz normalen Serienlimousinen sind: Preislich gleichauf mit dem RCZ liegt das BMW 120d Coupé für 29.750 Euro. Noch günstiger sind der VW Scirocco 2.0 TDI für 27.125 Euro und das Renault Mégane Coupé dCi 160 GT für 26.550 Euro. Im Vergleich ist das Peugeot-Coupé ein gutes Angebot, denn die Serienausstattung des RCZ ist umfangreich. Dazu gehören zum Beispiel 18-Zoll-Alufelgen, elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn, eine Zentralverriegelung, ein CD-Radio, eine Klimaautomatik und sogar ein Tempomat sowie Parkpiepser hinten. Erwägenswerte Extras sind neben der Metallic-Lackierung für 500 Euro noch Parkpiepser vorne (im Paket mit anderen Komfortfeatures 500 Euro) und Xenonlicht für 950 Euro.