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Die von Nissan als besondere Stärke hervorgehobenen „technischen Innovationen“ beschränken sich im Grunde auf den Nissan Safety Shield mit den bekannten Elementen Spurverlassenswarner, Totwinkel-Assistent, Bewegungswarner und City-Notbremssystem sowie ein Navi und den Around View Monitor. Ein Abstandstempomat oder ein Kollisionswarnsystem, das auch bei höheren Geschwindigkeiten noch wirkt, wird nicht angeboten, genauso wenig wie adaptive Dämpfer oder Einstellmöglichkeiten für Lenkung und Gasannahme – die meisten Kunden werden es wohl verschmerzen können.

Die Preise für den neuen Pulsar beginnen derzeit bei 15.990 Euro. Dafür erhält man den 1.2 DIG-T Visia in der bis 31. Dezember 2014 angebotenen Launch Edition. Das ist ein Kampfpreis, denn zum Beispiel einen Opel Astra mit 120-PS-Turbobenziner gibt es in der mageren Grundausstattung erst ab 19.840 Euro. Bei Nissan kann man durchaus schon mit der Grundausstattung zufrieden sein. So sind hier nicht nur Klimaanlage und CD-Radio Serie, sogar ein Tempomat ist an Bord.

Die Extra-Liste umfasst nur wenige Positionen. Eine Einparkhilfe gibt es nur im Rahmen des Technology-Pakets für 1600 Euro. Wer Nebelscheinwerfer haben will, muss die nächsthöhere Variante Acenta für 18.690 Euro wählen, die auch Sitzheizung, Alufelgen, Licht- und Regensensor, Klimaautomatik und noch einiges mehr umfasst. Der Diesel ist jeweils 1950 Euro teurer als der Turbobenziner. Wir würden uns für den sparsamen und lebhaften Selbstzünder in der Visia-Version entscheiden, und zwar rasch: Nach dem Auslaufen der Launch Edition am 31. Dezember 2014 kosten alle Modelle 1950 Euro mehr. Andersherum: Wer sich bald entscheidet, bekommt den Diesel zum Preis des Benziners.