Nissan Juke 1.5 dCi: Zwischen SUV und Coupé

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Der 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS und 240 Nm stammt aus dem Renault-Regal treibt den Juke ausreichend flott voran. Die Kraftentfaltung ist allerdings nicht so linear wie bei anderen modernen Dieselmotoren; sie setzt eher abrupt ein. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h, der Sprint auf Tempo 100 dauert 11,2 Sekunden. Unter Last läuft die Maschine nicht ganz ruhig, sondern rasselt etwas. Aber auch bei arktischen Temperaturen um die minus 15 Grad springt der Diesel nach einer kurzen Vorglühphase problemlos an. Die serienmäßige Sechsgangschaltung lässt sich mit fühlbaren Einrastpunkten gut betätigen. Eine Automatik oder ein CVT-Getriebe wird für den Diesel nicht angeboten. Auch Allradantrieb ist nicht vorgesehen – den gibt es im Juke ausschließlich mit dem 190-PS-Turbobenziner.

Den Spritverbrauch des Juke 1.5 dCi beziffert Nissan im NEFZ mit 4,9 Liter auf 100 Kilometer. Damit ist das Auto etwas durstiger als ein Mini Cooper D Countryman (4,4 Liter). Auf unserer Ausfahrt brauchten wir allerdings mit 6,8 Liter deutlich mehr.

Die Fronttriebler-Version des Juke ist mit der Pkw-üblichen Einzelradaufhängung sowie einer Verbundlenker-Hinterachse ausgestattet – die Allradversion hat hinten eine Mehrlenkerachse. Das Fahrwerk der gefahrenen Variante wirkt recht straff, so dass längere Strecken über schlechte Straßen kein wirkliches Vergnügen sind.