Nissan GT-R Black Edition im Fahrbericht
Keine Pause
Beim Anrollen an die Ampel klackert das Doppelkupplungsgetriebe, als ob bei der Produktion ein paar Schrauben vergessen wurden. Zudem ist der Nissan schon im normalen Sport-Modus hart wie ein Brett. Kaum haben wir das durchgestrichene Ortsschild passiert, lassen wir die Muskeln des Nissan spielen. Mit den Magnesium-Schaltwippen hinter dem Sportlederlenkrad wird das Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe bedient. Das Gaspedal reagiert jetzt auf jedes nervöse Zucken des rechten Fußes. Schaltpausen? Fehlanzeige. Im manuellen Modus bleibt der Ladedruck immer erhalten und bei blitzschnellen Schaltmanövern geht die Beschleunigung nahtlos voran. In den Kurven erlaubt sich der Sportler so gut wie keine Seitenneigung.
Grip dank Allradantrieb
Umgeswitched in den Automatikbetrieb gönnt sich der GT-R beim Beschleunigen aus dem unteren Drehzahlbereich eine kurze Atempause. Sobald der Nissan das kleine Turboloch überwunden hat, kommt der Vorschub dafür umso brachialer. Das Drehmoment von 612 Nm wuchtet der GT-R bei trockener Straße zunächst nur auf die Hinterachse. Verlieren die hinteren Räder an Grip, schaltet der Nissan auf Allradantrieb um. Der Godzilla saugt sich förmlich am Boden fest. Das Handling des Nissans ist trotz seines hohen Gewichts von 1815 Kilogramm atemberaubend.