Lückenschluss
Zwischen 421 und 1235 Liter passen ins GLA-Heck, der BMW X1 schluckt zwischen 420 und 1350 Liter. Sofern Mercedes-Kunden für ihren GLA das optionale Laderaum-Paket ordern, lässt sich die Fondlehne in eine steilere Stellung bringen. Das soll 60 zusätzliche Liter bringen.
Vier Motoren, zwei Getriebe
Zunächst stehen vier Motorisierungen zur Verfügung. Bei den Benzinern bildet der GLA 200 mit 156 PS den vorläufigen Einstieg. Im GLA 250 sorgen 211 PS für einen Sprint von null auf 100 km/h in 6,5 Sekunden, maximal sind 235 km/h möglich. Wer es sparsam mag, hat die Wahl zwischen zwei Dieseln: Der 200 CDI mit 136 PS soll im GLA nur 4,3 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, etwas kräftiger ist der 170 PS starke 220 CDI. Stets serienmäßig sind eine Start-Stopp-Funktion und ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Der 250 und der 220 CDI haben ab Werk ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, ebenso die Allradmodelle.
Dass auch die Allradmodelle fast ausschließlich im Frontantriebsmodus unterwegs sein werden, spart Kraftstoff und verschlechtert die Fahrdynamik. Immerhin ist der Hersteller in diesem Punkt ehrlich und schreibt, dass zu den Aufgaben der elektromechanisch unterstützten Lenkung auch das "Abmildern von Frontantriebseinflüssen" gehört.
Gründlich verwaltet
Beim optionalen Vierradantrieb ist die Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe zwingend, denn nur bei diesem ist ein Abtrieb zur Hinterachse möglich. Das Hinterachsgetriebe verteilt mit einer elektrohydraulisch gesteuerten Lamellenkupplung zwischen Kardan- und Kegelradwelle die Antriebsmomente bis maximal paritätisch zwischen Vorder- und Hinterachse. Gleichzeitig kann sie eine Mitteldifferenzialbremse simulieren. Das bereits in der A-Klasse und im CLA eingesetzte Allradsystem ist eine Premiere in einem Mercedes-SUV.