Konkurrenzloser Cruiser
Auf den wenigen unbeschränkten Abschnitten stand die Geschwindigkeitsregelung auf 160 km/h, was den Outlander nicht ansatzweise aus der Ruhe bringt. Angesichts des Durchschnittsverbrauchs von 12,8 Litern aber den Fahrer: Der Benzintank fasst 45 Liter, und weil nicht von Tankstelle zu Tankstelle gefahren wurde, blieb bei der Ankunft nach rund 330 Kilometern nur ein knapper Rest übrig. Übersetzt: Wer viel Autobahn fährt, sollte zum Diesel greifen.
Klar eingegrenzte Zielgruppe
Die Zielgruppe und der Einsatzzweck des Mitsubishi Outlander PHEV sind also klar eingegrenzt. Er spricht neugierige Early Adopter an, die elektrisches Fahren im Alltag ausprobieren wollen, gelegentlich längere Touren machen und einen überdurchschnittlichen Transportbedarf haben. Dieses Auto ist nicht nur außen, sondern auch innen großzügig bemessen; Familien finden hier genug Platz, und die aufrechte Karosserie erzeugt ein weites Raumgefühl. Mit der optionalen Anhängerkupplung erfüllt er typische Freizeitzwecke wie Bootstrailer ziehen oder Feuerholz aus dem Wald schleppen.
Es gibt hier einfach sehr viel Auto fürs Geld und den Komfort des elektrischen oder hybridisierten Fahrens noch dazu. Für reine Autobahnnutzer und kühle Kraftstoffrechner ist der Mitsubishi Outlander PHEV dagegen nichts – die fühlen sich in einem Volkswagen Passat TDI sicher besser aufgehoben.