Jugendarbeit

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Zum Marktstart werden sechs Motoren angeboten. Bei den Ottomotoren sind es der 1.2 TSI mit 85 oder 110 PS und der 1.4 TSI mit 125 oder 150 PS. Als Diesel sind ein 1,6-Liter mit 110 PS und ein 150 PS starker Zweiliter bestellbar. Letzterer mit Sechsgang-Schaltgetriebe stand für unsere Ausfahrt bereit. Die Maschine arbeitet leise und dezent im Hintergrund. Der Motor empfiehlt sich jenen, die das „Sport“ im Modellnamen etwas wörtlicher nehmen wollen. Vom Start weg gibt es zwar beim Sprint eine kleine Verzögerung, aber im mittleren Drehzahlbereich beschleunigt der Sportsvan beim leichtesten Antippen des Gaspedal druckvoll.

Die Handschaltung im Testwagen war etwas hakelig, das kennen wir so normalerweise vom Golf nicht. Dafür sind die möglichen Fahrleistungen mehr ausreichend: Der Sprint auf Tempo 100 wird in minimal 9,2 Sekunden absolviert, die Spitze liegt bei 212 km/h. Als Verbrauch nennt VW einen Wert von 4,3 Liter, wir haben es beim Ausflug in Südfrankreich laut Bordcomputer immerhin geschafft, eine fünf vors Komma zu bekommen.

Der Sportsvan lässt sich aus einer langen Ausstattungsliste bestücken, darunter auch eine Fahrprofilauswahl und ein adaptives Fahrwerkssystem DCC. Per Knopfdruck kann der Fahrer zwischen komfortabel, sportlich oder ökonomisch wählen. Dann werden unter anderem Dämpfer, Lenkung und Gasannahme entsprechend eingestellt. In einem Individual-Modus kann auch festgelegt werden, welche Parameter sich auf Knopfdruck in welcher Weise ändern sollen. Verspielte Naturen werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Im Komfortmodus bügelt der Unterbau Unebenheiten angenehm weg, dafür wird bei Sport die Neigung in schnell gefahrenen Kurven nochmals reduziert – obwohl der Wagen auch in der Normaleinstellung trotz seiner Höhe sehr stabil liegt.

Zu den weiteren praktischen Assistenzsystemen gehört ein neuer Auspark-Assistent. Er warnt beim Herausfahren aus Parklücken vor dem Querverkehr, sogar, wenn nahende Autos noch 40 Meter weit weg sind. Reagieren beide Fahrer nicht auf die Situation, bremst das System auch selbsttätig ab. Dieses neue Feature ist mit dem Spurwechselwarner „Blind-Spot-Sensor“ kombiniert, beides zusammen kostet 360 Euro. Die Liste der möglichen Unterstützer reicht vom Abstandstempomaten über einen Fernlichtassistenten und eine Verkehrzeichenerkennung bis zur Multikollisionsbremse.