Im Test: Nissan Qashqai 1.6 dCi
Auch finanziell ist der Schritt zum sympathischen Diesel ein großer. Nissan bietet den 1,6-Liter-Diesel in drei Antriebskonfiguartionen: Mit Frontantrieb hat der Kunde die Wahl zwischen einem Sechsgangschaltgetriebe und einem stufenlosen Automatikgetriebe. Wer den Qashqai mit Allradantrieb haben will, bekommt diesen nur mit Schaltgetriebe in dem von uns gefahrenen 130-PS-Diesel. Dann ist man aber auch mindestens 30.600 Euro los. Wer den sehr üppigen Umfang der „Tekna+“-Version haben will, muss dann 38.300 Euro investieren.
Hoher Diesel-Zuschlag
Wer auf etwas Temperament und den Allradantrieb verzichten kann, bekommt den Qashqai mit dem gewiss nicht zu schwächlichen 115-PS-Benziner in der sinnvollen Acenta-Ausstattung ab 24.700 Euro. Zum Vergleich: Der flottere 130-PS-Diesel kostet mindestens 28.600 Euro. Leider koppelt Nissan eine Reihe von Extras an die jeweilige Ausstattungslinie. Gerade für die Basis-Variante gibt es kaum eine Möglichkeit, die serienmäßige Ausstattung etwas aufzupäppeln. Das ist in mindestens einem Fall sehr schade, denn das serienmäßige Halogenlicht wirkt nur wenig erhellend. Hier sollte der Leser aber nachsichtig sein – mit dem Tester. Wer ständig mit Autos unterwegs ist, die auch in dieser Hinsicht meist voll ausgestattet sind, gewöhnt sich an den Tag in der Nacht sehr viel schneller als zurück.
Die Kosten für Überführung des Testwagens hat Nissan übernommen, jene für Kraftstoff der Autor.