Im Outback unterwegs: Wie gut ist Subarus Neuer?

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Eine kurze Rast gibt uns Gelegenheit, nachzuspüren, ob die von Subaru den neuen Outback genannten größeren Maße zum Innenraum sich auch in mehr Behaglichkeit für die Passagiere niederschlagen: Die innere Höhe ist um 40 Millimeter gewachsen, der Abstand zwischen den Vordersitzen um 30 Millimeter und zwischen Vorder- und Rücksitzen um 62 Millimeter.Tatsächlich können sich die Hinterbänkler jetzt über viel Bein- und Kopffreiheit freuen, selbst bei weit zurückgeschobenen Vordersitzen gibt es noch ausreichend Platz. Deutlich mehr Platz ist jetzt auch im Ladeabteil, welches mit 526 Liter 67 Liter mehr als bisher fasst. Für mehr Gepäck lassen sich die Rücklehnen einfach umklappen, es entsteht eine ebene Fläche. Einziger Minuspunkt: Die Heckklappe öffnet nicht hoch genug, ab etwa 1,80 Meter Körpergröße ist Vorsicht geboten.

Beim abschließenden Blick auf die Preisliste wird klar, dass der Subaru Outback kein Sonderangebot ist. Los geht es mit 34.600 Euro für den Zweiliter-Diesel in der Basisversion "Trend". Der Vorgänger war knapp 700 Euro billiger, bot dafür aber auch nur ein Fünfgang-Getriebe. Typisch für Subaru ist die üppige Serienausstattung, einziges Extra ist eine Metallic-Lackierung. Im Preis inbegriffen sind Annehmlichkeiten wie acht Airbags, eine Audioanlage mit 6-fach-CD-Wechsler, ein Tempomat mit Lenkradbedienung und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Unverständlich ist aber, warum man zur teuren Topaustattung greifen muss, um ein Navigationssystem zu bekommen. Weitere Outback-Motorisierungen sind ein 2,5-Liter-Benziner mit 167 PS und exklusiv ein 3,6-Liter-Ottomotor mit 260 PS. Welche Alternativen bieten sich dem Outback-Interessenten? Der etwa gleich große VW Passat kostet als 2.0 TDI mit 140 PS und Allrad 31.425 Euro, bietet aber keine Höherlegung. Das erledigt die VW-Konzernmarke Skoda mit dem jüngst überarbeiteten Octavia Scout, der mit gleichem Motor und Antrieb 29.490 Euro kostet. Allerdings weisen beide nicht das Ausstattungsniveau des Subaru auf.