Hyper-Aktiv: BMWs Hybrid für Eilige
Seite 4: Hyper-Aktiv: BMWs Hybrid für Eilige
Beim Getriebe hat der im amerikanischen Spartanburg gebaute Allradler auch eine Besonderheit zu bieten: das so genannte Two-Mode-Aktivgetriebe. Es wurde in Zusammenarbeit mit GM, Daimler und Chrysler entwickelt. Es handelt sich um eine auf einem Chrysler-Allison-Getriebe basierende Viergang-Automatik, die durch die in ihr verbauten Elektromotoren die Charakteristik einer Siebengang-Automatik bekommt. Die Gänge lassen sich auch manuell per Schaltwippen oder über den Gangwahlhebel einlegen. Allerdings ist sowohl im manuellen als auch im Sport-Modus keine rein elektrische Fahrt möglich. Diese erreicht man am einfachsten durch Einschalten des Tempomaten bei 60 km/h.
Teuer
Ein großer TwinTurbo-V8 in Kombination mit zwei Elektromotoren, gekühlter Batterie und ebenso gekühlter Leistungselektronik: Das lässt sich BMW fürstlich bezahlen. 102.900 Euro Einstiegspreis tun richtig weh. 25.000 Euro Aufpreis gegenüber einem X6 5.0i xDrive lassen sich praktisch nicht amortisieren. Wo dieses Geld untergebracht ist, lässt sich angesichts der schwachen Batterie mit preisgünstiger NiMh-Technik nicht recht erkennen. Immerhin versucht BMW den immensen Aufschlag ein wenig durch die aufgewertete Serienausstattung plausibler zu machen. Das wird wohl nur dort klappen, wo es an Geld nicht mangelt, um ein bisschen sein Image auzupolieren.