Hyper-Aktiv: BMWs Hybrid fĂĽr Eilige

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Wie jeder Hybrid schaltet sich der ActiveHybrid X6 beim Anhalten ab. Die Start-Stopp-Funktion ist laut BMW bei einem Temperaturspektrum von weit unter null bis zu über 40 °C verfügbar, und die Fahrzeugklimatisierung wird während des Stillstands über einen elektrischen Klimakompressor aufrecht erhalten. Beim Anfahren sind wir rein elektrisch unterwegs, bei höheren Geschwindigkeiten greifen die beiden Elektromotoren dem V8 unter die Arme. Nach dem elektrischen Anfahren schaltet sich der Verbrenner zu, ohne dass auch nur das kleinste Ruckeln zu spüren ist. Auch das Hinzuschalten des zweiten Elektro-Aggregats geht unmerklich vonstatten. Und das "Segeln" genannte elektrische Fahren bekomme ich bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h auf einer Strecke von 1,7 Kilometer hin. So viel zum geruhsamen Teil des Ausflugs.

Den Sprint von null auf 100 km/h schafft der dicke ActiveHybrid X6 in verblüffenden 5,6 Sekunden – hierbei hilft, dass die 260 und 280 Nm der beiden Elektromotoren schon vom Start weg anliegen. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 236 km/h erreicht oder mit optionalem Sport-Paket bei 250 km/h abgeregelt. Der Wagen ist immer spurtbereit, an 2,5 Tonnen Fahrzeuggewicht mag ich beim Beschleunigen kaum glauben. Als städtischen Verbrauch gibt BMW 10,9 Liter an – bei gemäßigter Fahrweise mit möglichst hohem rein elektrischem Fahranteil lese ich 14,8 Liter vom Bordcomputer ab. Damit liegt der X6 tatsächlich deutlich unter seinem reinen Verbrennungsbruder X6 5.0i xDrive, ohne freilich sonderlich beeindrucken zu können.