Honda Civic: neunte Auflage im Fahrbericht

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Wir fuhren die Version mit 1,8-Liter-Benziner und Sechsgang-Schaltung, die auch den Löwenanteil der Verkäufe ausmachen soll. Der Motor wirkt für seinen Hubraum und seine Nennleistung zuweilen etwas schwachbrüstig. So müssen wir bei einer Steigung auf der Autobahn einmal vom sechsten in den vierten Gang zurückschalten, um die Tachonadel auf 130 km/h zu halten. Den Tempo-100-Sprint schafft das Aggregat laut Datenblatt in ordentlichen 8,7 Sekunden. Um den Civic zum Angriff zu treiben, muss man den Motor wie bei seinen Vorgängern ordentlich hoch drehen.

Den Verbrauch gibt Honda mit 5,8 Liter je 100 Kilometer an. Bewahrheitet sich diese herstellerinterne Zahl im offiziellen Verbrauchszyklus, wäre es ein guter Wert. In der Kompaktklasse schneiden nur zwei handgeschaltete Benziner über 130 PS besser ab: der 1,6-Liter-Turbo im BMW 116i mit 5,5 Liter und der 1,4-Liter-Turbobenziner des Fiat-Konzerns mit Multiair-Ventilsteuerung, der im Fiat Bravo nur 5,7 Liter braucht. Beim Spritsparen hilft die nun bei allen Schaltversionen serienmäßige Start-Stopp-Automatik. Außerdem gibt es einen grünen Öko-Knopf, mit dem der Fahrer die Reaktion des Motors auf Gasfuß-Impulse und die Klimaanlage so schaltet, dass der Wagen möglichst ökonomisch mit dem Treibstoff umgeht.