Honda CR-Z im Fahrbericht: Flotter Flitzer mit Mild-Hybrid
Alternativen: Mini, Alfa und mehr
Bis maximal 22.000 Euro bietet der Automarkt einige interessante Alternativen. Eine Option wäre der Mini Cooper mit 122-PS-Benziner für 19.300 Euro. Das Auto ist etwas kleiner, nicht so gut ausgestattet, hat aber dafür ein sehr knackiges Fahrwerk und ist mit 5,4 Liter ähnlich sparsam. Eine Alternative, ebenfalls sportlich motorisiert, aber etwas durstig, wäre der VW Scirocco 1.4 TSI mit 122 PS, den es ab 21.950 Euro gibt. Auch Coupé-Cabrios oder Coupé-Roadster wie der künftige Renault Wind oder ein Peugeot 207 CC liegen preislich in der Nähe. Unter den Selbstzündern kommt unter vielen anderen der Alfa MiTo in Frage. Die Version 1.6 JTDM mit 120 PS und 320 Nm sowie 4,6 Liter Verbrauch ist für rund 18.000 Euro zu haben, und auch eine entsprechend motorisierte Giulietta ist in Reichweite. Einfach wird es für den CR-Z also nicht, sich in diesem Umfeld durchzusetzen.
Nicht geplant: CR-Z ohne Hybrid
Eine reine Benzinversion vom CR-Z, womöglich mit 200 PS oder mehr, ist derzeit nicht geplant. Wichtiger ist dem Hersteller, dass es mit dem Hybridantrieb vorwärts geht. Dieses Ziel verfolgt Honda seit 1999, als das alte Modell des Insight debütierte, ein etwas seltsam aussehendes Hybridfahrzeug, das in Deutschland nicht auf den Markt kam. Anders war das mit dem Civic Hybrid, der seit 2003 auf dem Markt ist. Er wird nun allmählich – etwa bis Jahresende 2010 – durch den 2009 vorgestellten, neuen Insight abgelöst. Im aktuellen Jahr kommt der CR-Z und für 2011 ist eine Hybridversion des Jazz angekündigt – ebenfalls mit Parallelhybrid-System, wenn auch weniger sportlich ausgerichtet als der CR-Z.