Erste Eindrücke im Hyundai ix35
Seite 2: Erste Eindrücke im Hyundai ix35
Innen mehr Schein als sein
Auch bei der Gestaltung des Cockpits sind im Vergleich zum Tucson deutliche Fortschritte auszumachen. Die Armaturentafel des ix35 fällt modern und übersichtlich aus, Tacho und Drehzahlmesser stecken in verchromten Röhren. Die vertikal angeordneten Lüftungsdüsen wirken etwas gewöhnungsbedürftig, unterstreichen aber die Bemühungen, dem Interieur Pep zu verleihen. Hinsichtlich Verarbeitung und Materialwahl kann der ix35 nicht glänzen: Es dominiert billig wirkendes Hartplastik, die Alu-Applikationen sind nur Kunststoff-Imitate und qualitativ präsentiert sich der Koreaner ein ganzes Stück entfernt vom Niveau eines Tiguan oder Kuga.
136, 163 oder 184 PS
Zum Marktstart stehen drei Motorvarianten zur Wahl: Der neu entwickelte Zweiliter-Common-Rail-Diesel ist in Leistungsstufen mit 136 und 184 PS erhältlich. Als Benziner gibt es einen Zweiliter-Motor mit 163 PS. Er sorgt für adäquates Vorankommen, ohne begeistern zu können. In 10,7 Sekunden geht es von 0 auf 100, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 182 km/h erreicht. Ab etwa 130 km/h wird der Motor allerdings recht laut. Das serienmäßige Handschaltgetriebe arbeitet nicht nur ziemlich hakelig, es bietet auch nur fünf Gänge. Die Diesel werden immerhin mit einer sechsstufigen Schaltbox ausgeliefert. Optional ist für alle Varianten eine Sechsgang-Wandler-Automatik erhältlich.
Ende 2010 mit Start-Stopp
Der ix35 2.0 4WD genehmigt sich laut Hersteller 7,9 Liter Super auf 100 Kilometer. Das ist – auch im Vergleich zu den Mitbewerbern – ein recht guter Wert. Ende 2010 ergänzt Hyundai das Motorenprogramm für den ix35 um zwei neue Einstiegsversionen mit Start-Stopp-System: einen Benzin-Direkteinspritzer mit 1,6 Liter Hubraum und 140 PS sowie einen 115 PS-Diesel mit 1,7 Liter Hubraum. Letzter soll nur 139 g/km CO2 emittieren.