Deutsche Hersteller setzen verstärkt auf Produktion in den USA

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Audi wird in den USA derzeit nur etwa halb so viele Wagen los wie die beiden Konkurrenten, wächst aber rasant. In Chattanooga im Bundesstaat Tennessee zieht Volkswagen gerade die erste US-Fabrik hoch. Vom kommenden Frühjahr an werden hier 2000 Mitarbeiter eine neue große Limousine extra für den nordamerikanischen Markt bauen - ein Prestigeobjekt des Konzerns auf dem Weg zur globalen Nummer eins. Bislang ist der Verkaufsschlager der Wolfsburger in den Staaten der Jetta, der günstig im mexikanischen Puebla gefertigt wird.

Die neue BMW-X3-Produktion schafft zusätzlich 1600 Arbeitsplätze. Insgesamt werden in Spartanburg künftig 7600 Menschen arbeiten. Hinzu kommen die vielen Zulieferer, die sich in der Region angesiedelt haben. Drei von vier Autos, die in Spartanburg hergestellt werden, verlassen das Land aber gleich wieder. Das macht BMW zu einem der größten Autoexporteure der USA. (mit Material der dpa) (mfz)