Der Rekord-Roadster
2006 erschien die dritte Generation, moderner gestylt, aber immer noch in den Proportionen des Ur-Modells. Für Freunde der kräftigen Beschleunigung beflügelte jetzt auch einen Zwei-Liter-Motor mit 160 PS, der den leichten MX-5 . Ab 2007 stellte Mazda dem Roadster mit Textilverdeck das Roadster-Coupé mit elektrisch faltbarem Hardtop zur Seite. Es sollte mehr Alltagstauglichkeit bieten, jedoch griff die Mehrheit der Fans weiterhin zur traditionellen Stoffkappe. 2009 erhielt der MX-5 ein leichtes Facelift, vor allem der Kühlergrill wirkte jetzt freundlicher.
Kein Ende in Sicht fĂĽr das Erfolgsmodell
Bislang hat der MX-5 in 25 Jahren Bauzeit weltweit über 150 Preise gewonnen, darunter mehrfach Auszeichnungen zum „Best Car of the Year“. Auch wenn sich der MX-5 nicht mehr in ganz so gewaltigen Stückzahlen absetzen lässt wie in den 1990er Jahren, verkauft er sich auch nach einem Vierteljahrhundert immer noch gut und schraubt seinen Rekord stetig weiter nach oben, inzwischen kommt er auf die sagenhafte Zahl von 936.000 produzierten Einheiten – und ein Ende ist nicht in Sicht, denn für 2015 hat Mazda die vierte MX-5-Generation angekündigt.
Obwohl das Projekt noch streng geheim ist, darf man mit Sicherheit davon ausgehen, dass an den grundlegenden Tugenden des MX-5 – Frontmotor mit Hinterradantrieb und klassischen Proportionen – nicht gerüttelt wird. Überraschender ist da schon, dass ausgerechnet der Erzkonkurrent Alfa Romeo Spider sich zukünftig die Plattform mit dem MX-5 teilen und in Japan produziert werden wird. (fpi)