Daimler beteiligt sich an Elektroautohersteller Tesla
Seite 3: Daimler beteiligt sich an Elektroautohersteller Tesla
Daimler gibt Strom
Das Risiko erscheint überschaubar – Thomas Weber spricht von einem zweistelligen Millionenbetrag für den Einstieg. Die Chancen, die sich ergeben könnten, bewegen sich auch finanziell in völlig anderen Regionen. Sollte sich die Technik für Elektrofahrzeuge wie gewünscht entwickeln – Knackpunkte sind bekanntlich vor allem die Batterietechnik und der Aufbau einer Ladeinfrastruktur – wäre Daimler über Tesla bereits im US-Markt etabliert, mit einer Marke, die in Amerika bereits als imageträchtiger Pionier wahrgenommen wird. Ob es dann wirklich ein Langstrecken-Elektroauto werden muss, oder nicht vielleicht doch Stadtfahrzeuge und Range Extender das Rennen machen, ist vor diesem Hintergrund nicht entscheidend. Die heutige Ankündigung ist vor allem eine deutliche Botschaft, dass Daimler auch in Nordamerika bei der Elektromobilität kräftig mitmischen will.
Siehe dazu auch:
– Elektroautos: Branchenübergreifende Initiative gegründet
– Elektroautos: Neue Steckverbindung auf dem Weg zur Norm
– Wankel-Mut: Verbrennungsmotoren bringen Elektroautos weiter
– Hamburg will Zentrum für emissionsfreie Mobilität werden
– Daimler und Evonik wollen gemeinsam Li-Ion-Batterien für Autos bauen
– E-Mobility Berlin: Elektroauto-Pilotprojekt gestartet
– Roaring Roadster: Brabus bringt den Tesla Roadster zum Klingen
– Das Henne-Ei-Problem: Wann kommt die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge? (ggo)