BMW feiert 40 Jahre BMW M
In der Folgezeit geht es Schlag auf Schlag: 1995 bekommt der M3 mehr Kraft in Form von 321 PS, 1997 folgen mit der gleichen Leistung der M Roadster und das M Coupé auf der Grundlage des Z3. Die dritte M5-Generation setzt 1998 trotz 400 PS aus acht Zylindern weiterhin auf optische Diskretion. Zwei Jahre später folgt ein neuer M3 mit 343 PS. Aus ihm entsteht der M3 CSL. Dach, Mittelkonsole und Türverkleidungen und der Wegfall von Komfortextras stehen für die Bezeichnung "Coupé Sport Leichtbau". In Verbindung mit einem auf 360 PS gesteigerten Motor umrundet der 1383-mal gebaute Flitzer die Nürburgring-Nordschleife in 7:50 Minuten.
Flotter Zehner
Bei der vierten Auflage des M5 setzt die M GmbH ab Herbst 2004 auf einen Zehnzylinder mit 507 PS, der später auch den M6 antreibt. Markantes Merkmal des M6 ist das Kohlefaserdach, welches im M3 CSL seine Premiere hatte. 2006 rollt die Neuauflage der Z4-M-Modelle an den Start, sie leisten 343 PS. Im Jahr 2007 folgt eine Revolution beim M3. Erstmals wird er von einem Achtzylinder angetrieben, der 420 PS ermöglicht. Ein Jahr später liefert die M GmbH das 300.000 Fahrzeug aus, hinzu kommen unzählige Sportpakete für normale BMW-Modelle.
Diesel und SUVs
Ab 2009 werden neue Wege beschritten: Mit dem X5 M und dem X6 M wagt sich die M GmbH erstmals an SUVs, zudem kehrt man mit dem 555 PS starken V8 die Turbo-Technik zurück, nachdem bis dato auf hohe Drehzahlen gesetzt wurde. Ende 2010 erweitert das 340 PS 1er M Coupé das Portfolio, bis zum Jahr 2012 folgen der neue M5 und der neue M6 mit 560 PS sowie als Premiere ein Diesel: der M550d xDrive, dessen 381-PS-Motor auch im X5 M50d und dem X6 M50d arbeitet. Diese Fahrzeuge laufen aber unter dem Label "M Performance", sind als quasi Semi-Ms. (imp)