BMW feiert 40 Jahre BMW M

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Schon 1980 geht ein neuer Kraft-5er an den Start, doch er wird noch nicht M5 genannt, sondern M535i. Unter seiner Haube arbeitet der 218 PS starke Zweiventil-Sechszylinder aus dem 635 CSi. Im selben Jahr gibt BMW den Einstieg in die Formel 1 bekannt. Zu diesem Zweck entsteht ein Extremmotor: Mittels Turbo holt man aus 1,5 Liter Hubraum unglaubliche 800 PS. Doch es geht noch viel mehr, wie Chefentwickler "Motorenpapst" Paul Rosche später sagt: "Es müssen um die 1400 PS gewesen sein, genau weiß man das nicht, die Messskala der Motorbremse hörte bei 1280 PS auf." Bis 1987 holt BMW als Motorenlieferant neun Grand-Prix-Siege.

Nach dem Ende des Formel-1-Engagements konzentriert sich die Motorsport GmbH auf den Tourenwagen-Rennsport. Dafür entsteht mit dem M3 der vielleicht bekannteste M überhaupt. Der 195 PS starke Dreitürer wird 17.970-mal verkauft, hinzu kommen 765 von Hand gebaute M3 Cabrios. Auch im Rennsport räumt der Wagen ab, zwei EM- und DTM-Titel kommen in fünf Jahren zusammen.

1988 geht der M5 in die zweite Generation. Der Reihensechszylinder wächst im Laufe der Bauzeit auf 3,8 Liter Hubraum und 340 PS Leistung an. 1992 folgt als Premiere der M5 Touring. Im gleichen Jahr startet der nächste M3 mit 286 PS Leistung, später ergänzen ein Cabrio und eine komfortablere Limousine das Programm. Nur in Kleinserie entsteht der 295 PS starke M3 GT. Zum 1. August 1993 wird aus der Motorsport GmbH die M GmbH.