BMW 7er: Facelift bringt sparsamere Motoren
740i mit weniger Leistung
Bei den Benzinern stehen neben dem unveränderten Zwölfzylinder-Topmodell 760i der 740i mit neuem Sechszylinder-Reihenmotor und der 750i mit überarbeitetem V8-Benziner zur Wahl. Der 740i ist mit 320 PS nun minimal schwächer als der 326-PS-Vorgänger, verbraucht im NEFZ aber gleich 21 Prozent weniger, nämlich nur noch 7,9 l/100 km. Der 750i profitiert von einer verbesserten Direkteinspritzung und verringerten Ladungswechselverlusten, die im Wesentlichen auf das Konto des stufenlos variablen Ventilhubs (Valvetronic) auf der Einlassseite gehen. So hat der 750i nun 450 PS und ist im NEFZ mit 8,6 l/100 km angegeben.
Starker Diesel aus dem M550d
Der 730d hat nun 258 statt bisher 245 PS und ist im NEFZ mit 5,6 l/100 km angegeben. Nach wie vor gibt es eine Blue-Performance-Variante, die die Euro-6-Norm einhält. Der 740d leistet nun 313 PS und verbraucht im NEFZ 5,7 l/100 km. Komplett neu ist der 750d xDrive: Unter der Haube arbeitet der Sechszylinder-Diesel mit drei Turboladern, der vor kurzem im M550d xDrive vorgestellt wurde. Der stärkste Reihensechszylinder-Diesel holt 381 PS aus 3 Litern Hubraum. Damit beschleunigt der 7er in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und soll im NEFZ mit 6,4 l/100 km auskommen. Der Motor unterschreitet bereits die Euro-6-Grenzwerte. Allradantrieb ist bei ihm serienmäßig, auf Wunsch können auch die Modelle 750i, 740d und 730d damit bestellt werden.