BMW 3er-Reihe: Das ist die sechste Generation
Fahrerorientiert
Beim Cockpit ist künftig wieder alles auf den Fahrer orientiert. Die Abkehr davon hatte beim 2005 vorgestellten Vorgänger bei Fans der Marke für einigen Unmut gesorgt. Nun ist die Mittelkonsole um 7 Grad zum Fahrer hin angewinkelt. Vier Rundinstrumente informieren über Tempo, Drehzahl, Tankinhalt und Kühlwassertemperatur. Die Bedienung von Radio und – sofern mitbestellt – Navigationssystem, erfolgt über den nun serienmäßigen i-Drive-Knopf und einen oben auf dem Cockpit sitzenden Bildschirm. Erstmals wird gegen Aufpreis auch ein Head-up-Display angeboten. Insgesamt wirkt der Innenraum gerade in hellen Farben weniger streng als beim Vorgänger.
Wie bei der kleineren 1er-Reihe, die auf der IAA im September offiziell vorgestellt wurde, bietet BMW mit dem nächsten Dreier verschiedene Ausstattungslinien an, die dem Auto wahlweise eine besonders moderne, sportliche oder luxuriöse Ausrichtung geben sollen. Das M-Paket mit Spoilern wird erst ab Sommer 2012 angeboten.
Helfer
BMW bietet für den neuen Dreier zahlreiche Assistenzsysteme an. Dazu zählen ein Parkassistent, der beim Manövrieren in Parklücken helfen soll. Eine aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion und die Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung mit Auffahrwarner per Kameraüberwachung, werden erstmals im 3er angeboten. Außerdem sind die Real-Time Traffic Information (RTTI-Verkehrsinformationssystem) und Apps wie „BMW Connected“ zur Nutzung von sozialen Netzwerken verfügbar. Der angebotene erweiterte Notruf „BMW Assist“ mit automatischer Ortung soll bei einem Unfall die Rettungskräfte vor Eintreffen am Unfallort über die Art der Kollision informieren.