IT-Unternehmen: Besseres Image und mehr Aufmerksamkeit durch Sport-Sponsoring
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Investitionsschwerpunkt Olympische Spiele
Auch Cisco ist weltweit im Sponsoring zu Hause. Einen eher technischen Ansatz verfolgte der NetzwerkausrĂĽster zuletzt bei seinem Engagement bei den Olympischen Spielen. Cisco investierte als Technologie-Partner in die Olympischen Sommerspiele in London und bereitete sich mehr als zwei Jahre darauf vor. Das Unternehmen lieferte die technische Infrastruktur mit ĂĽber 800 Access Points und mehr als 1200 Switches. Ein wesentlicher Teil der IT- und Netzwerkinfrastruktur bei Olympia 2012 stammte deshalb aus dem Hause Cisco.
Ian Foddering CIO von Cisco UK, war verantwortlich fĂĽr das Engament des Netzwerkanbieter bei London 2012.
(Bild:Â Cisco)
Das Großereignis "Olympische Spiele" diente dem Unternehmen als Plattform um zu zeigen, was mit Cisco-Produkten möglich ist. Dabei stellte Cisco die technischen Vorteile der eigenen Lösungen in den Vordergrund. Interessierte Besucher in London konnten sich im Cisco-Haus selbst ein Bild machen, wie die Technik funktioniert. Hier präsentiert sich der Hersteller noch bis zum Ende der Paralympics und wird von einigen Partnern wie Intel oder Citrex unterstützt. Insbesondere richtet sich das Angebot im Cisco-Haus aber an Channelpartner, die für ihre Geschäfte soviel wie möglich an Input sowie Werbe- und Marketingmaterialien mitnehmen sollen.
Neben den Aktivitäten im Rahmen des Großereignisses unterstützte der Netzwerk-Hersteller auch Schulen in London und stellte diesen Technik zur Verfügung. Damit sollen die Sponsoringaktivitäten im Rahmen von London 2012 auch eine nachhaltige Komponente erhalten, sagt Ian Foddering, CIO von Cisco UK. Ein wichtiges Motiv für den nicht unerheblichen finanziellen Aufwand – über konkrete Zahlen wollte das Unternehmen nicht sprechen –, war der erhoffte Imagegewinn und die weltweite Aufmerksamkeit von mehr als 4 Milliarden olympiainteressierten Menschen. ()