IT-Unternehmen: Besseres Image und mehr Aufmerksamkeit durch Sport-Sponsoring

Seite 2: Imagegewinn und steigende Bekanntheit fĂĽr den Handel

Inhaltsverzeichnis

Imagegewinn und steigende Bekanntheit fĂĽr den Handel

Für den Handel sind öffentliche Wahrnehmung über regionale Grenzen hinaus, Aufmerksamkeit und positives Image die entscheidenden Motive ins Sport-Sponsoring einzusteigen. Günter Lehfeld, der als Geschäftsführer der expert Handels GmbH zu den so genannten 96Suppliers von Hannover 96 zählt, betrachtet den Imagegewinn für sein Unternehmen als wichtigstes Ziel. expert wollte von Anfang an vor allem seinen Bekanntheitsgrad erhöhen, da das Unternehmen am Standort Hannover sehr unbekannt war. Um das zu ändern, investiert expert seit 2010 jährlich einen mittleren sechsstelligen Betrag in den regionalen Sport. Das Unternehmen bekommt allerdings auch etwas vom Verein zurück. So leitet 96-Coach Mirko Slomka beispielsweise Seminare für expert-Führungskräfte.

Günter Lehfeld, Geschäftsführer der expert Handels GmbH, will mit dem Sponsoring bei Hannover 96 vor allem die Bekanntheit in der Region Hannover erhöhen.

(Bild: expert)

Lehfeld ist davon überzeugt, dass vom Sponsoring sowohl das Unternehmen als auch der Verein gleichermaßen profitieren können. Er sagt aber auch, dass sein Unternehmen durch die zwei starken letzten Spielzeiten von 96 enormes Glück hatte und so durch den Aufschwung des Bundesligisten großen Nutzen aus dem Sponsoring ziehen konnte. Die Werbemaßnahmen konzentrieren sich bis 2014 auf Bandenwerbung im Stadion, da man vornehmlich Interesse an einer Erweiterung des regionalen Kundenstamms hat.

Neben dem Engagement im Fußball unterstützt expert auch Handball und Eishockey in der Region Hannover. Gerade in den so genannten Randsportarten werde expert viel stärker als Werbeträger wahrgenommen, sagt Lehfeld im Interview mit heise resale. Kleinere Vereine können ebenfalls einen Sponsoring-Deal abschließen. Sie erwerben bei Bedarf Elektronikartikel bei expert. Übersteigt der Betrag, den die Vereine in Elektroprodukte investieren eine vorher festgelegte Summe, fließen 10 Prozent von den Gesamtinvestitionen als Sponsorengelder zurück in den Verein. Dieses Modell stößt laut Lehfeld auf immer größere Beliebtheit bei den Clubs.