MIT Technology Review 6/2019
S. 54
Horizonte
Medizin
Aufmacherbild
NextGen-Jane-Gründerin Ridhi Tariyal mit ihrem Geschäftspartner Stephen Gire. Foto: Christie Hemm Klok

Der nicht so kleine Unterschied

Ob Frau oder Mann: In der Entwicklung von Medikamenten spielt das Geschlecht oft nur dann eine Rolle, wenn es um Fortpflanzung geht. Dabei zeigen neue Erkenntnisse, dass es beim Verlauf vieler Krankheiten und beider Wirksamkeit von Therapien bedeutende, teilweise lebenswichtige Unterschiede gibt.

Jeffrey Mogil kam aus Langeweile zu seinem Forschungsgebiet. Als Doktorand hatte er eines Tages wenig zu tun, also beschloss er – in Abkehr von der gewohnten Forschungspraxis – pharmakologische Daten aus seinen Mäuseversuchen nach Geschlechtern getrennt auszuwerten. Das Ergebnis war so überraschend wie eindeutig: Bei männlichen Nagern funktionierte der Wirkstoff, an dem er forschte, bei weiblichen versagte er. Mogils Betreuer teilte seine Begeisterung nicht: „Jeff, Geschlechtsunterschiede sind zum Genießen da, nicht zum Untersuchen.“ Mogil aber ließ sich nicht beirren. Er wurde zum führenden Experten für geschlechtsspezifische Unterschiede beim Schmerzempfinden.

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