Entspannende Fotosafari
In Toem erkundet man eine friedliche Fantasiewelt mit der Kamera.
Das Toem ist ein mysteriöses Naturereignis, das jeder einmal erleben sollte. Deshalb begibt sich der fotografiebegeisterte Held des gleichnamigen Spiels auf eine abenteuerliche Reise in die Region Kiiruberg, um das Toem festzuhalten. Das im Cartoonstil in Grautönen gehaltene Abenteuer verbreitet von der ersten Spielminute an Ruhe und Behaglichkeit. Die Bewohner der isometrisch präsentierten Welt zeigen sich durchweg freundlich, und selbst die sporadisch auftretenden Monster entpuppen sich als harmlos. Während der Spieler den Fotografen mit Tippgesten durch die frei dreh- und zoombare Landschaft dirigiert, dudelt im Hintergrund unaufdringlich Lo-Fi-Musik. Alles in Toem ist entspannt.
Doch der Weg nach Kiiruberg ist weit. Damit der Fotograf mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Region zu Region reisen kann, muss er sich nützlich machen. Das bedeutet vor allem, Aufträge für die Bewohner zu erledigen. Auch hier baut das Spiel keinen Druck auf, denn in welcher Reihenfolge man sich den Aufgaben widmet, bleibt weitestgehend freigestellt, und man muss für die Bustickets auch nicht alle Auftraggeber zufriedenstellen. Zum Glück, denn einige der Minimissionen wirken nebulös.