kurz & knapp
Markdown lässt sich in jedem Texteditor schreiben.
Dank Sonderzeichen für Formatierungen spart man sich den Griff zur Maus.
Der Workshop führt Sie Schritt für Schritt in die Grundlagen ein und bespricht fortgeschrittene Tools.
1 Das Prinzip kennenlernen
Im Unterschied zum komplexeren HTML oder LaTeX ist Markdown eine vereinfachte Auszeichnungssprache: Während der Arbeit an Ihrem Rohtext umschließen Sie Zeichen, Worte oder Passagen mit bekannten Sonderzeichen wie Raute (#), Stern (*) oder Gleichheitszeichen (=). Ein Konverter wandelt diese Auszeichnungen (Markup) in Formatierungen um – fettet Worte oder hebt Passagen wie mit einem Textmarker farblich hervor. So entsteht automatisch eine ansehnliche Produktion, die auch Checklisten, Bilder und Tabellen enthalten kann – ohne dass Sie dafür auch nur einmal zur Maus gegriffen hätten.
Die Sonderzeichen und Auszeichnungen sind clever gewählt. Einerseits sind sie leicht zu merken, eröffnen andererseits eine Vielzahl an Formatierungen; darüber hinaus ist selbst ein komplexes Rohtext-Dokument, das beispielsweise zahlreiche Hyperlinks, Fußnoten und Zitate enthält, noch sehr gut lesbar – in jedem Fall besser als HTML-Quelltext. Zudem ist Markdown auch viel schneller getippt als HTML, da etwa die Formatierungen weniger Zeichen benötigen.