c't 8/2016
S. 51
Kurztest
3D-Kartenmodellierung

Feuerspucker aus dem 3D-Drucker

Slightline Maps wandelt topographisches Kartenmaterial in 3D-druckbare STL-Dateien um. Das ist vor allem für Geowissenschaftler, Künstler und Lehrer interessant.

Aufmacherbild

Die Bedienung der Browser-Anwendung ist einfach: Auf der zweidimensionalen OpenStreetMap scrollt man in die gewünschte Erdregion, etwa nach Italien zum Vesuv. Alternativ findet die Anwendung Ziele zuverlässig per Texteingabe: Selbst künstliche Aufschüttungen wie der Schnedebruch bei Sehnde lassen sich so aufspüren. Hat man den Druckbereich mit dem Zoomwerkzeug optimal ausgerichtet, berechnet die Anwendung nach einem Klick auf „Generate 3D Model“ ein plastisches Modell. Hierbei werden nur geologische Strukturen erfasst, keine Straßen oder Gebäude.

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